Geklärt: Deutsche Medienaufsicht zuständig für Amazon Prime Video

20.04.2018

19.04.2018. Wie der Evan­ge­li­sche Pres­se­dienst (epd) mel­det, ist nach Mona­ten die Unklar­heit besei­tigt, ob und wann die deut­sche oder luxem­bur­gi­sche Medi­en­auf­sicht sich mit Beschwer­den über das Ange­bot von Ama­zon Prime Video befas­sen müs­sen. Nach Aus­kunft der Geschäfts­stel­le der Medi­en­an­stal­ten ist die deut­sche Medi­en­auf­sicht für jene Ange­bo­te des Strea­ming­an­bie­ters Prime Video zustän­dig, die sich an den deut­schen Markt rich­ten. Da die redak­tio­nel­le Ver­ant­wor­tung für die deut­schen Inhal­te bei der Gesell­schaft Ama­zon Instant Video Ger­ma­ny mit Sitz in Mün­chen liegt, nimmt die dor­ti­ge Baye­ri­sche Lan­des­zen­tra­le für neue Medi­en (BLM) die­se Auf­ga­be wahr.
Die BLM prüft nun auch den Ver­dacht der Schleich­wer­bung bei der Serie „Pas­tew­ka“. In der ach­ten “Pastewka”-Staffel waren auf­fäl­lig häu­fig Mar­ken­pro­duk­te zu sehen, ohne dass eine Kenn­zeich­nung als Pro­dukt­plat­zie­rung erfolg­te.

 

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